Geschichte der Pfadi in der Schweiz

Die Pfadibewegung in der Schweiz

Die Pfadibewegung Schweiz ist 1987 aus der Fusion des Schweizerischen Pfadfinderbundes (SPB) und des Bundes Schweizerischer Pfadfinderinnen (BPS) entstanden. Der SPB wurde 1913 gegründet, der BSP 1919. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Kräfte und Ideen zu vereinen und einem wichtigen Wunsch der Mitglieder zu folgen. Alle Bienli, Wölfe, Pfadfinderinnen, Pfadfinder, Cordées, Raider, Ranger und Rover in der Schweiz sind Mitglied der PBS, die ca. 60'000 Mitglieder hat und die grösste Kinder- und Jugendorganisation in der Schweiz ist. Die katholischen Abteilungen innerhalb der Pfadibewegung Schweiz bilden den "Verband katholischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VKP)". Als besonderes Abzeichen tragen sie das Krukenkreuz. Die Alt-Pfadi sind gesamtschweizerisch im Verband "Ehemalige Pfadi Schweiz" zusammengeschlossen. 

Die Bundeslager bringen Pfadi aus der ganzen Schweiz zu einem einmaligen gemeinsamen Erlebnis zusammen. Das Bundeslager 1980 war das erste gemeinsame beider Bünde und fand in der alten Grafschaft Greyerz (Kantone Bern, Freiburg, Waadt) statt. Es hatte über 20'000 Teilnehmer. Zuvor hatten im SPB schon Bundeslager in Bern (1925), in Genf (1932), in Zürich (1938), in Trevano (1948), in Saignelégier (1956) und im Domleschg (1966) stattgefunden. Die Bundeslager des BSP fanden am Gotthard (1949), im Goms (1957) und im Bleniotal (1969) statt. Das erste Bundeslager der PBS war das cuntrast 94 1994 im Napfgebiet. 

Die PBS besitzt mehrere Häuser und ein Lagergelände im Calancatal, im Kanton Graubünden. Ein Lager im Calancatal ist die Gelegenheit, etwas Ungewöhnliches in einem Bergtal zu erleben, das Leben der Talbewohner zu erforschen und andere Pfadi zu treffen. 



Letzte Änderung: 20.02.2014